Neuseeland. Wo Natur und Mensch eins sind, treffen sich die großen Landschaften
dieser Welt auf engstem Raum - wo Himmel und Erde zusammenfinden, erwächst
ein grünes Paradies!
Scheinbar am Rande des Weltgeschehens schwimmt Neuseeland im paradiesischen Blau
des Pazifiks. Die immergrünen Inseln sind ein Naturparadies, ein Mikrokosmos
der großartigsten Landschaften der Welt.
„Land der weißen Wolke“ nannten die Maori ihre neue Heimat,
als sie vor gut 1300 Jahren als erste Menschen die Inseln betraten. Die kühnen
polynesischen Segelmeister ließen sich auf der Nordinsel Neuseelands nieder.
Erst im 19. Jahrhundert drohte der Maori-Kultur der Untergang durch die Kolonialisierung.
Die „Pakehas", die europäischen Siedler, verdrängten sie.
Sie nannten ihr Neuseeland „Godzone“ - Gottes eigenes Land, ausgestattet
mit einer blühenden Kraft, die ihnen damals wie ein Paradies erscheinen musste.
Die Nachfahren der Ureinwohner und der weißen Neuankömmlinge bilden
heute eine moderne Nation. Die „Kiwis“, wie sie sich die Neuseeländer
selbst schmunzelnd nach ihrem flügellosen Wappenvogel nennen, folgen ihrem
besonderen Drang ins Freie. Man lebt „outdoors“ - sei es zum Barbecue,
zum Trekking oder zur Pflege extremer Sportarten, wie etwa „Bungee- oder
„Skyjump“.
Wir folgen den abenteuerlichen Versuchungen der Inseln am Ende der Welt. Es ist
eine Reise der Begegnungen. Wir erleben die Gastfreundschaft der Neuseeländer
und ihre faszinierende Maori-Kultur.
Milford Sound, das natürliche Wahrzeichen Neuseelands, wurde schon früh
Gegenstand romantischen Fernwehs.
Eine Landschaft, „damals“ nur unter Lebensgefahr zu erreichen, gekrönt
von einem eintausendsiebenhundert Meter hohen Fels: Mitre Peak. Der spektakulärste
Weg in eine der letzten wilden Landschaften der Erde wurde von Quintin Mackinnon
entdeckt. Es war der erste Landweg nach Milford - heute einer der berühmtesten
Trekking-Touren der Welt: Milford Track! Eine viertägige Wanderung , ein
Abenteuer, das ohne Regen nicht zu haben ist.
Auf dem Pferderücken entdecken wir einige der bekanntesten Drehorte zur Filmtrilogie
„Der Herr der Ringe“. Wir begeben uns auf Spurensuche nach „Mittelerde“.
Peter Davies betreibt einen Pferdestall in Glenorchie. Viele seiner Pferde wurden
zu Filmstars. Unser Ziel heißt „Paradise“, ein Zauberwald der
nach den Dreharbeiten zu seiner märchenhaften Ruhe zurückfand.
Die andere Seite: schön vielleicht, aber schon viel lauter. Queenstown, ebenfalls
im Süden am Wakatipu See, ist das Zentrum des „extremen“ Abenteuersports.
Kawarau Bridge war die erste kommerzielle Bungee-Station der Welt. Trotz der heute
als gering geltenden Höhe von knapp fünfzig Metern, hat sie großen
Zulauf. Denn nirgendwo lässt sich die Angst vor dem Sprung so hautnah miterleben.
Wir reisen weiter auf die Südinsel und durchqueren die Südalpen mit
dem berühmten Tranzalpine-Express, eine der spektakulärsten Bahnstrecken
der Welt. Roger Rasmussen, ein Eisenbahnromantiker kämpft dafür, dass
der Tranzalpine in Zukunft wieder von einer Dampflok gezogen wird. Über viele
Jahrzehnte hat er die Loks restauriert und vielleicht wird sein Traum bald Wirklichkeit.
Die Eisenbahn-Gesellschaft scheint nicht abgeneigt...
Weiter geht es in den Osten der Nordinsel, nach Rotorua, eine der aktivsten vulkanischen
Zonen der Welt. Als der Vulkan Tarawera ausbrach, vernichtete er mehrere Dörfer
der Maori vom Stamm der Te Arawa . Die Überlebenden siedelten unweit des
Vulkans. Ihr neues Dorf "Whakarewarewa " entstand mitten in einer
thermalen Zauberwelt heißer Quellen und Geysire. Unter der Erde brodelt
der Gott des Feuers. Die Te Arawa leben hier nicht mehr neben, sondern auf dem
Zentrum vulkanischer Macht. Für ihre Kinder ist es der heißeste Abenteuer-Spielplatz
der Welt.
Unsere Reise endet in Auckland auf der Nordinsel. Der „Skyjump“, ein
zweihundert Meter Sprung von Aucklands höchstem Gebäude, ist Neuseelands
jüngste Extremsport-Attraktion. Ein wenig Wahnsinn gehört schon dazu.
Die Neuseeländer suchen in diesem Extrem den Kampf mit den Elementen, eine
Herausforderung, die tief in der Kiwi-Seele steckt.